zwotens.de

09Sep08

zwotens ist nun unter der domain zwotens.de zu erreichen. ich werde diese präsens hier beo wordpress.com so stehen lassen und nicht weiter updaten.
feed abonennten sollten bitte auch wechseln.

so, please meet me at zwotens.de


wer also wissen möchte, was die red camera ist wie sie funktioniert und warum sie so großartige bilder liefert, wie sie das in den folgenden beiden videos beweisst, der möge das bitte recherchieren oder einfach nur kurz nachlesen.

jetzt heisst es ertmal den kopf in die ellenbogen auf den desk gestützt und einfach nur sehen und hören.

skateboard slowmo

et paris

[directredcam]

[valleywag]


meine internetverbindung ist ein echtes sensibelchen. mit einer unglaublichen penetranz hat es montags einfache keine lust aufrechterhalten zu werden. einfach mal locker bleiben. ist ja montag. am wochenende, alles prima, wahrer highspeed. montags, nichts. schon ein wunder, dass ich überhaupt schon mal on war. morgens gehts noch. kann also nicht wirklich am montag liegen. liegt es also wirklich an den anderen beiden mitbenutzern? und wie starlk müssen die ziehen, dass ich hier ich nicht mal mehr rein komme. oder liegt es an den leuten, die zwischen mir und dem router stehen? die wände sind die gleichen. sind die am wochenende alle unterwegs und nur am montag abend hängen sie sich genau auf der geraden zwischen mir und dem empfänger an die wand? könnte sein.

was mich fast vom glauben hat abfallen lassen, ich war sogar teilweise in einer anderen verbindung drin. die sehe ich schon immer, ist die stärkste, aber stets verschlüsselt. wie das?

und während ich also diese zeilen von mir gebe und in slebstmitleid bade, brennt hier quasi die leitung. wochenendwerte. ich werde das beobachten und den post erst später losschicken.

der abend sollte unglaubliches bringen, für einen montag abend. konstante verbindung. war schon mal schneller, aber besser als nichts. was sich heraus stellte, die versuchen wirklich in ihren zimmer mir den direkten kontakt abzuschnüren. die drehnung des notebooks um ca. 30° brachte erhebliche verbesserung. muss der rücken eben ein wenig leiden. besser als keine verbindung zu haben.


Museumsbesuch

25Aug08

ich war heute im musuem. schon den zweiten sonntag hintereinander. man kann ja so viel machen. und dieses kulturelle angebot, toll. genauer gesagt war ich in der alten pinakothek.

gemälde, nur gemälde, bilder, skizzen. auf zwei stockwerken und in lauter kleine und große zimmer unterteilt. wenn ich da so alleine als laie auf diesem gebiet durch ebendiese zimmer schlendere, fallen neben den gemälden auch noch ganz anderer dinge ins auge, denen man sich gar nicht entziehen kann, da schließlich noch mehr besucher unterwergs sind und man seltenst ganz allein auf weiter flur ist. stimmt gar nicht, zum ende hin, in den letzten räumen schien dem ein oder anderen dann doch die puste ausgegangen zu sein. man kann auch sagen, irgendwann war es dann auch einfach genug vom gleichen stil.

was bleibt. ich mag deteilreiche gemälde. wo man kleinigkeiten entdecken kann. oder einfach die wahnsinnge arbeit sieht, die dahinter steckt. Die Alexanderschlacht von Albrecht Altdorfer war auf jeden fall sehr beeindruckend und ist mir im gedächtnis geblieben. (bei der auflösung hätte ich mir den gang auch sparen können.) gemälde mit wallenden roben hatten auch was, wenn die highlights so gesetzt waren, dass es so aussah, als wäre es in 3D. hinzu kommen noch bilder, die man schon in der schule betrachtet hat, wie das Selbstbildnis im Pelzrock von Albrecht Dürer oder von Tiziano Vecellio das Portrait Kaiser Karl V. ich habe mich gefragt, ob noch jemand an davidjr.com gedacht hat, als er das Porträt eines jungen Mannes gesehen hat. you just have to put yourself out there to the max.

aber auch diverse peter paul rubens gemälde. wobei sein frauenbild fand ich schon immer seltsam. das kann doch kein ideal sein. die dämonen fand ich hingegen wieder ganz nett. Das Große Jüngste Gericht hat schon was. und es ist vor allem, groß.

maria mit kind ist wohl das am häufigsten gemalte motiv, wobei maria fast immer nach unten guckt und oft sehr gleich aussieht. könnte aber auch das kreuzigungmotiv sein. whatever.

kommen wir aber mal zu den dingen, die wirklich bleiben. ins museum gehen vor allem leute, die man in freier wildbahn eher selten antrifft. des weiteren touristen aller herren länder, wobei ich vermehrt spanisch, französisch, italienisch, russisch und “asiatisch” vernommen habe. was viele gruppen eint, der hang zu unkonventionellem kleidungsstil. was man da nicht alles sieht, würde sich fast lohnen nur mal für die leute ins museum zu gehen. ein euro am sonntag, das kann man mal investieren.

ältere damen in engen karottenfarben- und förmigen hosen, in capri-länge mit weissen turnhschuhen. sah schon fast nach cross-klasse aus, auf jeden fall laufschuhe. mintgrüne lederhandtaschen. schwarze lederjacke, dazu ein ein kleiner, platt gedrückter brauner cowboyhut, der an einem kleinen kordel auf dem rücken hängt. braune sandalen und grünen wollrock, dazu dunklen holzschmuck. besonders bei asiatischen männern gehobene alters beliebt, stoffhosen und hemd, eventuell sakko, aber ganz bestimmt dazu ein gore tex sonnenhut. auch gerne in camouflage. als accessoir, die dicksten slr kameras. die asiatische jugend war mal wieder lässig wie eh und je, ohne dass mir etwas besonderes aufgefallen wäre. der typische touristenstil war natürlich auch dabei, mit kurzer hose, turnschuhen und schlabber-t-shirt.

aber nicht nur visuell sind eindrücke hinterblieben, nein es war schon eine erfahrung mit allen sinnen. was wirklich nervtötend ist, die ewige alarmanlage. man kann fast überall bis dicht ans gemälder heran, wenn nicht ist ein kordel davor. ich habe auch nie gesehen, wie die alarmanlage ausgelöst wurde, selbst den wächtern (könnte man einen eigenen post widmen) ging es auf den zeiger. ich habe vermutlich die tiefste frauenstimme meines bisherigen lebens gehört. ich musste drei mal hinsehen um mich zu vergewissern, dass es kein transvestit ist, abschließend klären konnte ich es nicht. sie war jenseits der sechzig, könnte also auch eine raucherkarriere gewesen sein. hinzu kommt natürlich noch die kommentare von leuten die sich auskennen. hielt sich in grenzen, nur einer ist mir mehrfach begegnet, was ich jedoch über andere sinne wahrnehmen musste. könnte lehrer gewesen sein oder sonstiges in dieser richtung, kannte sich aus, spricht latein und hätte meinen aufenthalt sicher um noch ein paar stunden verlängern können.

das hätte ich aber allein aus geruchsgründen nicht ertragen. besagte person hatte eine priese aufgelegt, die mir unerträglich schien. holymoly, das kann man doch nicht an sich sprühen. g. andere waren auch sehr grenzwertig. das problem, dass man in den kleinen räumen dazu verdammt ist, neben mindestens einer person zu stehen. ich bin da etwas geruchsempfindlich. die palette reicht da von ungewaschen, alternativ über billig bis zu viel.

wir halten fest. wer sich in ein museum (oder überhaupt den öffentlichen raum) begibt, muss damit rechnen mehr zu bekommen als er eigentlich wollte. es gibt auf jeden fall etwas zu entdecken. drei stunden sollte man schon mitbringen. das lässt sich natürlich nach oben beliebig verlängern. aber extra auch noch früh aufstehen, ich weiss ja nicht, habe schließlich noch ein paar vor mir. mal sehen, was die zukunft bringt.


der track wird einem wohl weniger im ohr hängen bleiben, aber das video ist wirklich nett anzusehen.

erinnert mich an samorost.

[heuserkampf]


der inflationär verwendete spruch ist ebenso abgedroschen, wie er auch seine berechtigung hat. denn ohne wird es ganz schwer. nicht minder schwer ist lesen ohne zu denken. auf die dauer auch anstrengend und nicht gesundheitsförderlich.

wenn man vor einem monat seine tolle doppelflat bestellt hat, die man jetzt gar nicht mehr nutzen kann, und dann bei der ersten rechnung feststellt, holyeffinshit, das ist aber nicht der betrag, den ich damals in der zusammenstellung gesehen habe. das ist in etwa das zweieinhalbfache! habe ich vielleicht doch noch irgendwo eine hochgestellte ziffer, die auf einen sehr tiefgestellten text in 6 punkt schrift verweist übersehen? und wenn man dann auf leeren magen ersteinmal jemanden mit ahnung anrufen muss um gesagt zu bekommen, ob man denn mal auf den abrechnungszeitraum geachtet hat, dann fällt einem wieder der abgedroschene spruch ein. aber was rechnen die auch schon bis mitte september ab? ich trete hier in vorleistung, die ich nicht mal nutze. ok, ich bin es nicht direkt und genutzt wird es auch, aber trotzdem.

hatte auch behauptet es wäre eine 400g packung, sind aber 500g. sprich die hälfte sind immer noch viel. magen ist jetzt aber voll. #totallyofftopic


stop-motion-post-it-action.

directwolves

[harlancore]


Contentklau

14Aug08

sich mit contentklau im internet zu beschäftigen ist an dieser stelle eigentlich überflüssig. von irgendwo kommt der content schließlich immer her, wenn man nicht gerade über die gewohnheiten seiner katze etc. spricht. manchmal linkt man zur quelle, manchmal möchte man einfach mal dahin verlinken und manchmal verlinkt man genau nicht zur quelle, weil man die sonst nicht so dufte findet.

wenn man viel im internet unterwegs ist begegnet man unweigerlich einem großen thema mehrfach und auch den kleinen themen in kleinen sparten, wenn man mehr als nur ein blog dieser sparta liest. wenn ich das richtig sehe, dann sind besonders die blogger erfolgreich, die auch darüber schreiben, warum sie so erfolgreich sind, beziehungsweise wie man so erfolgreich wird. noch so eine kategorie ist die der simplyfier, GTD, zen-whatsoever. ich lese das ganz gerne oder überfliege es. nun mag das eine oder andere auch wissenschaftlich sein, aber vieles ist auch erfahrung gutdünken, hörensagen und aus dem bauch heraus. was diese woche hier ist, kann nächste woche etwas umformuliert an anderer stelle wieder auftauchen. mal sind es die top 10, dann die top 20 und andere finden die muße für 50 oder gar 100. und jetzt habe ich auch noch eins im  feed, das sucht noch mal die besten artikel und linkt fast nur noch dahin, mit gastbeiträgen und teilweise eigenem content, vielleicht. kann ja dann eigentlich wieder raus. ich werde das beobachten, oder beobachten lassen?


nun, es ist ja allgemeinhin bekannt, dass man dinge die man hat und als selbstverständlich ansieht erst zu würdigen weiss, wenn man sie nicht mehr hat. und dass man sich einfach zu schnell an angenehme dinge gewöhnt.

zu dem thema: weniger angenehme dinge. ich hatte mal brackets, auf den zähnen, ne, is klar. da gewöhnt man sich auch schnell dran, obwohl weniger schön. als diese dann wieder ab waren, dieses gefühl, mit der zunge über die glatten zähne zu streichen, fantastisch, weiss ich noch genau. hat man sich dann aber auch schnell wieder dran gewöhnt. aber so glatt. so glatt waren die damals, toll. man habe ich mich gefreut.

das internet ist auch so eine sache, an die man sich so schnell gewöhnt. modem? wir reden hier von internet. 2000er, boah. 16000er, nice. aber es gibt nicht genügend bandbreite. und wenn man dann da steht und hat einfach gar kein internet, dann kommt man sich vor, wie ich glaube, dass sich ein suchtkranker fühlt, wenn einfach nichts mehr da ist. dann braucht man es noch viel stärker als ohnhin schon. und dann ist einfach alles doof. und wenn man dann auch noch 13, in worten, dreizehn, netzwerke sieht, die auch noch alle verschlüsselt sind und man einfach nicht reinkommt, dann ist es richtig schlimm. denn eigentlich ist es ja da. da, genau vor deinen augen, wenn man es denn sehen könnte.

und wenn man doch zugang gewährt bekommt, und das sogar schneller als gedacht, dann ist das einfach großartig. dann ist es fast egal, dass es mal aussteigt. weil man weiss, es kommt wieder. man hat es. ja, man hat es. das ist einfach toll. toll. wenn ich ein bier hätte, würde ich es aufmachen. es ist so großartig. ich glaube man merkt, ich freue mich. ja, das tue ich.




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