Fringe Pilot – Review

29Jun08

nachdem NotInPortland den anfang gemacht hat, will ich auch ein paar meiner gedanken zu Fringe verfassen.

JJ, JJ, JJ – da bist du ja gleich mal wieder zu anfang in die vollen gegangen. was mir hier nicht alles für vergleiche eingefallen sind, und nicht die schlechtesten. es geht los mit einer szene, zu der scully und mulder wohl nie richtig hingekommen sind. auch die taschenlampen erinnern mich an Akte X, fbi eben. hinzu kommen das mischen von drogen und eine blonde, athletische frau in schwarzer unterwäsche, die mit selbigen drogen vollgepumpt und an elektroden hängend im salzwasserbad schwimmt und dabei kontakt zu einem komapatienten aufnimmt. nein, das erinnert nicht an The Cell, das macht erst das visualisieren der auf elektronenbasis erschaffenen gedankenwelt. mit drogen vollgepumpte frauen an elektroden, die bereit sind für ihren liebsten zu sterben, das kennt man vielmehr aus Alias. bei weitem nichts schlechtes, kann man sich gerne auch mal in anderer form ansehen.

eine verfolgungsjagend über dächer, die nur im ansatz an parcour erinnert, besteht vielmehr aus zwei wagemutigen sprüngen, die man sich besser überlegt, gerade wenn man lange nicht geschlafen hat und die konzentrationsfähigkeit droht nachzulassen. und eine verfolgungsjagd mit dem auto, pretty basic in der großstadt heutzutage.

der bereits bei NIP erwähnte roboterarm, lässt einen gruß vom Terminator übrig und kommt etwas überraschend. das labor des verwirrten herrn dr. bishop, der mich übrigends gleich an bishop von Alien erinnerte, wegen der glasigen haut und dem dahinschmelzen dieser bei besagtem androiden, dieses labor hätte auch gut und gerne in the hive oder sonstigen unterirdischen laboren in Lost auftauchen können. zur atmospähre passts, also auch hier nichts zu meckern.

was mir noch besonder gut gefallen hat, ist die art, wie die ortsnamen eingeblendet werden. sieht wirklich sehr nett aus, besser noch integriert als bei Heroes die namen der episodes. auch ein paar nette kameraeinstelungen und das spiel mit licht und schatten gefallen mir gut. und Lance Reddick, der stellt sich dahin, guckt dich an und du bist erstmal ruhig. klasse präsenz der mann.

negativ hingegen ist mir folgendes im gedächtnis geblieben. es müssen doch mindestens 5 deutsche native speaker in hollywood rumlungern, die in der lage sind für einen passagier, zwei stewardnessen flugbegleiter und zwei piloten herhalten zu können. die müssen nicht mal gut aussehen, weil sie nur im halbschatten zu sehen sind. aber dieses deutsch geht echt gar nicht. shame on you, bratwurst. des weiteren menschelt es mir zu schnell zwischen den vermutlichen hauptcharakteren. some gaze in the eyes, a sip of coffee und schon sind aus fremden verbündete geworden, come on. und wenn ich das richtig verstanden habe, hat dr. bishop seine forschungen berits in den siebzigern gemacht. besitzt aber auf seinen frisch gelieferten dell rechnern ein programm, dass auch noch die synchronisation der gehirnströme anzeigt, hmmm.

die letzten punkte sollen aber nicht über das gesamtfazit hinwegtäuschen und zu mindest für die erste folge kann ich mich anschließen:

i-love-fringe

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2 Responses to “Fringe Pilot – Review”

  1. 1 adrian

    kann voll und ganz zustimmen. ausser bei lance reddick, der erinnert mich zu sehr an bruce darnell. kann es echt nicht abwarten bis die serie beginnt. bin echt mal gespannt was dieses pattern ist!?

  2. mit der ähnlichkeit zu bruce darnell muss ich dir wiederum recht geben. den wollte ich aber nicht im post erwähnen. vergessen habe ich auch noch spongebob himself in der show.


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