Hangover Day

28Jun08

eigentlich mag ich ja diese tage. nichts tun. beziehungsweise nichts produktives tun. einfach “sein”. das internetz durchforsten, dabei musik hören und die welt draußen vorbeiziehen lassen. wenn man nicht vollkommen hirnverbrannt dahinvegetiert und sich auf die richtigen seiten fokussiert, sind solche tage bei weiten nicht so unproduktiv, wie man allgemeinhin zu glauben vermag. man kann eine ganze menge entdecken, wenn man denn möchte. das schöne an einem “hangover day”, ich nenne das einfach so, ganz egal, ob man das so sagt oder nicht, ist, dass man weiss, dass man nichts produktives macht und es einem dabei vollkommen gleich ist. die körperliche verfassung schlägt sich auf die geistige nieder, man ist antriebs- und motivationslos, wird noch träger, macht aber nichts.

und wie ich dann meinen feedreader durchgehe, kommt bei Zen Habits: All The Best Tips on Getting In Shape, In One Handy List diese überschrift auf, die artikel habe ich mir gar nicht erst angesehen. eigentlich kein grund zur beunruhigung, schließlich kommen solche posts ja öfter und sport mache ich auch. wenn nicht gerade hangover day ist. aber heute hat es mich dann doch gepackt. das wetter war traumhaft, die sonne hat geschienen, es war nicht zu warm und ein laues lüftlichen ging auch. und, ich war gestern nicht joggen. schließlich habe ich Zen Habits im feed und mehr als nur einen post zum thema “how to make exercise part of your routine” gelesen.

und dann bin ich doch tatsächlich laufen gegangen. normalerweise habe ich an solchen tagen die einstellung, bringt eh nichts, in der verfassung läufst du ohnehin keine gute zeit, beziehungsweise mit keinem guten puls, kannst du es auch gleich sein lassen. ich sollte aber eines besseren belehrt werden, denn auch wenn sich das ergebnis lediglich im mittelfeld bewegt, war es bei weitem besser, als noch vor dem rechner sitzend vermutet. und so habe ich also eine routine beibehaltend mit einer anderen gebrochen. und es fühlt sich gut an. vielleicht habe ich das aber erst durch das rumhängen an anderen tagen erlernt, mir angeeignet oder bewusst werden lassen. geschadet hat es also nicht.

ich sollte noch zum abschluss erwähnen, dass meine hangover nun wahrlich nicht dramatisch sind. es drückt sich eher in der beschrieben antriebslosigkeit aus. was selbstverständlich daher rührt, dass man wie immer vorbereitet sein sollte. und ob ich das auch erst weiß, nachdem ich an einem solchen tag einen artikel dazu gelesen habe, vermag ich nicht mehr zu sagen. auf jeden fall gibt es bei Dump Little Man tipps zu: How to Severely Decrease the Chances of a Hangover

die erwähnten blogs sind übrigens highly recommended für den feed.

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